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Allergologie

Auslösefaktoren der Atopischen Dermatitis

Wenngleich die Aufklärung der Ursachen einer Atopischen Dermatitis bis heute noch Gegenstand der Forschung ist, so sind doch eine Reihe von Faktoren bekannt, die für die Verstärkung der mit dem Ekzem erbundenen Hautentzündungen sowie den dadurch ausgelösten Juckreiz verantwortlich sind:

1. Nahrungsmittel
Bei etwa einem Drittel der betroffenen Kinder besteht eine Nahrungsmittelallergie. In iesen Fällen kann jeder Kontakt mit dem Nahrungsmittel zu einer Verschlimmerung der Atopischen Dermatitis führen. Die verantwortlichen Nahrungsmittel können von Kind zu Kind verschieden sein. 
Eine gründliche allergologische Untersuchung kann hier die Zusammenhänge aufklären: 
Im allgemeinen sind Kuhmilch, Hühnerei, Weizen, Nüsse oder Meeresfrüchte sowie Zitrusfrüchte von Bedeutung.

2. Allergene aus dem häuslichen Bereich
Felltragende Tiere, insbesondere Katzen, können allergische Reaktionen auslösen, aber auch eine Verschlimmerung der Atopischen Dermatitis bewirken. Betroffene Kinder sollten daher zumindest im ersten Lebensjahrzehnt ohne Haustiere aufwachsen. Weitere wichtige Mitbewohner im häuslichen Bereich, die mikroskopisch kleinen und für das menschliche Auge unsichtbaren Hausstaubmilben, stellen ebenfalls ein Risiko für Kinder mit Atopischer Dermatitis dar. 

Sie leben vor allem in Matratzen, Teppichböden, man findet sie jedoch auch in Stofftieren und Polstermöbeln. 
Soweit wie möglich sollte der Kontakt mit Milben im häuslichen Bereich reduziert werden. Dabei kann die Verwendung kunststoffbeschichteter Matratzenüberzüge hilfreich sein. Darüber hinaus ist es sinnvoll, im Kinderzimmer auf die Ausstattung mit Teppichböden zu verzichten und stattdessen feucht-wischbare Fußböden zu bevorzugen.

3. Infektionen
Eine Infektion mit Bakterien (Staphylococcus aureus) oder Viren (Herpes!) kann dazu führen, daß die ekzematöse Entzündung der Haut sich wesentlich verstärkt, wobei oft gleichzeitig Bläschen oder Pusteln an der Haut auftreten. 
Viele der Kinder entwickeln zusätzlich Allgemeinbeschwerden wie Fieber und Abgeschlagenheit. Es ist wichtig, daß Sie frühzeitig mit Ihrem Kinderarzt Kontakt aufnehmen, um rasch eine wirksame Behandlung einzuleiten, die in wenigen Tagen dazu führen wird, daß die Krankheitsbeschwerden wieder unter Kontrolle sind.

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