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Impfungen

HPV

Die Entwicklung wirksamer Impfstoffe zur vorbeugenden Immunisierung gegen HPV ist schon weit gediehen. Zwei derzeit zugelassene Impfstoffe wirken vorbeugend; eine bereits bestehende HPV-Infektion kann nicht behandelt bzw. beseitigt werden. Ebenso wenig können die Folgen einer solchen Infektion, wie beispielsweise Gebärmutterhalskrebs oder dessen Vorstufen mittels einer Impfung behandelt werden. Daher ist es wichtig Mädchen möglichst früh zu impfen, weshalb entsprechende Kampagnen speziell für Teenager ins Leben gerufen wurden. Da die Impfstoffe nur 70% aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs verhindern können ist die Vorsorgeuntersuchung zur frühzeitigen Erkennung des Gebärmutterhalskrebses (PAP-Test) wird trotz Impfung weiterhin unverzichtbar.

Die Kosten für eine vorbeugende Impfung werden in Deutschland bereits von verschiedenen Krankenversicherungen für bestimmte Altersgruppen übernommen. Nach einer Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses von Ende Juni 2007 übernehmen nunmehr alle gesetzlichen Krankenkassen die Impfung bei Mädchen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren

 

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