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Impfungen

Lungenentzündung

Eine Impfung gegen den Haupterreger der infektiösen, bakteriellen Pneumonie, die Pneumokokken. Pneumokokken sind für rund 25-40% aller ambulant erworbenen Pneumonien und rund 8.000 - 12.000 Todesfälle im Jahr in Deutschland verantwortlich Sie wird von der ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut alle Menschen über 60 Jahre, sowie darüber hinaus für immungeschwächte Patienten, aber auch für an chronischen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma, COPD oder Nierenerkrankungen leidende Personen empfohlen und auch von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

Die Impfung erzeugt keine lebenslange Immunität, sondern muss z.B. im Falle des reinen Polysaccharidimpfstoffes bei Kindern (bei fortbestehender Gefährdung) alle drei Jahre, bei Erwachsenen alle sechs Jahre wiederholt werden. Die Immunität gegen die 7 Serotypen des Konjugat-Impfstoffes lässt sich dabei durch den Polysacchardidimpfstoff boostern und um die 15 zusätzlichen Typen erweitern. Zum besonders gefährdeten Personenkreis zählen Patienten mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten und chronischen Krankheiten (Herz, Kreislauf, Atmung, Nieren, Stoffwechsel/Diabetes, etc.). Bei Menschen über 60 Jahre ohne besondere Risikofaktoren kann erwogen werden, die Wiederholungsimpfung zur Senkung der lokalen Nebenwirkungsrate evtl. auch erst nach 10 Jahren durchzuführen.

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